Wir bieten folgende zertifizierte berufliche Weiterbildungen an:
In unseren praxisorientierten Seminaren können Sie Ihre Kompetenzen in Palliative Care, Pädiatrischer Palliative Care, Palliativmedizin, Hospizarbeit und Trauerbegleitung weiterentwickeln.
Unsere Veranstaltungen bieten nicht nur fachliche Weiterbildung, sondern auch Raum, für persönliche Reflexion und Austausch.

Die Deutsche Gesellschaft für Patientenwürde e. V. zu Gast in der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie® des Hospiz Stuttgart
Vom 06.-08.11.2026 findet in den Räumlichkeiten des Hospiz Stuttgart ein zertifizierter Grundkurs zur Würdezentrierten Therapie statt. Das Curriculum ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) anerkannt.
Der Kurs richtet sich an Fachkräfte im Gesundheitswesen und legt den Schwerpunkt auf die praktische Anwendung der Würdezentrierten Therapie nach dem Modell der "Dignity Therapy" von Professor Harvey Max Chochinov. In Kleingruppen werden Interviewsituationen der Würdezentrierten Therapie erprobt, einschließlich Tonbandaufzeichnungen. Ergänzend dazu werden Transkriptionen angefertigt und das Editieren der Generativitätsdokumente eingeübt. Auf diese Weise erwerben die Teilnehmenden ein fundiertes Basiswissen für den praktischen Einsatz der Würdezentrierten Therapie.
Die Durchführung und Zertifizierung erfolgen über die Deutsche Gesellschaft für Patientenwürde e. V.
Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit erfolgen direkt über die Website der Deutschen Gesellschaft für Patientenwürde e. V.
Die Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie® gehört zum Hospiz Stuttgart. Vorläufer der Akademie war das Bildungsreferat des Hospiz Stuttgart, das Inger Hermann ab 1997 aufbaute und welches im Anschluss von Dr. Annedore Napiwotzky und Dr. Christoph Student weiter ausgebaut wurde.
Elisabeth Kübler-Ross leitete in Stuttgart häufig Workshops und war Impulsgeberin für die Gründung des Hospiz Stuttgart. Nach ihrem Tod im Jahr 2005 erhielt das Bildungsreferat den Namen der Pionierin.
Wenn Sie sich für unsere Arbeit der vergangenen Jahre interessieren, finden sie hier unsere Jahresberichte ab 2018 (ganz unten auf der Seite).
Mit tiefer Trauer nehmen wir, das Team der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie®, Abschied von Frau Dr. phil. Annedore Napiwotzky, einer ehemals großartigen Akademieleitung und einem wunderbaren Menschen. Sie war nicht nur eine herausragende Führungspersönlichkeit, sondern auch ein echtes Vorbild für uns alle – ein Mensch, der Herz und Wissen auf beeindruckende Weise vereinte.
2003 begann Annedore Napiwotzky im Hospiz Stuttgart als Bildungsreferentin und gründete mit Prof. Dr. Dr. Christoph Student dort die Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie, deren Leitung sie übernahm. 2008 wurde ihr die Gesamtleitung des Hospiz Stuttgart übertragen, die sie bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2013 innehatte.
Annedore Napiwotzky führte mit Weitblick, Wissen und unermüdlicher Hingabe. Sie hatte stets ein offenes Ohr für die Anliegen anderer und schaffte es, auch in herausfordernden Zeiten den richtigen Weg zu finden. Mit ihren Visionen hat sie inspiriert und den Grundstein für zahlreiche Erfolge gelegt. Sie forderte uns heraus, ließ uns wachsen und war uns gleichzeitig eine starke Stütze.
Was Annedore jedoch besonders auszeichnete, war ihr großes Herz und ihre Weisheit. Sie begegnete allen Menschen mit Respekt und Empathie, sei es in der beruflichen Zusammenarbeit oder im persönlichen Gespräch. Ihre Wärme und Menschlichkeit waren spürbar, und wir alle fühlten uns durch sie ermutigt und wertgeschätzt.
Mit ihrem klaren Blick für die Zukunft und ihren innovativen Ideen legte sie nicht nur den Grundstein unserer Akademie-Arbeit, sondern auch anderer großer Projekte im Hospiz Stuttgart. Ihre Spuren werden wir noch lange in unserer Arbeit, Gedanken und Herzen finden.
Wir werden Annedore als einen Menschen in Erinnerung behalten, der mehr als nur eine Chefin war – sie war ein Vorbild, eine Mentorin, eine Inspiration und ein Mensch, der uns allen viel bedeutet hat.
Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. In tiefer Dankbarkeit und Verbundenheit verabschieden wir uns von einem einzigartigen Menschen, dessen Vermächtnis uns weiterhin begleiten wird.
Darüber hinaus unterstützen wir Sie und ihr Team bei der Reflexion der individuellen beruflichen Praxis im Rahmen von Einzel-, Team- oder Gruppensupervision.
Vom 14.-16.05.2026 fand in Prag der 20. Welt-Kongress der European Association for Palliative Care (EAPC) statt. Unter dem Motto "Palliative Care Research: From strong foundations to new horizons" hat die EAPC gemeinsam mit dem lokalen tschechischen Komitee ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
In diesem Jahr startete der Kongress mit einem neuen "World-Format". Unter dem Leitgedanken "Where science and collaboration meet" zielte dieser Ansatz darauf ab, wissenschaftliche Forschung noch enger mit der Praxis zu verknüpfen und Stimmen aus allen Regionen und Bereichen der weltweiten Palliativversorgung zu vereinen.
Rund 2.000 Teilnehmende aus aller Welt tauschten sich zu hochaktuellen Themen aus. Im Fokus standen unter anderem die pädiatrische Palliativversorgung, die frühzeitige Integration von Palliative Care in die Primärversorgung sowie neue integrative Ansätze in der Trauerbegleitung und der existenziellen Bewusstheit.
Für uns waren Susanne Haller (Leitung Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie), Barbara Strohal und Carola Riehm (Gesamtleitung Hospiz Stuttgart) vor Ort, um wertvolle internationale Impulse, neue Forschungsansätze und Motivation für unsere Arbeit nach Stuttgart mitzunehmen. Neben dem spannenden Fachprogramm bot der Kongress einen wunderbaren Rahmen für persönliche Begegnungen und den bereichernden Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern, darunter auch inspirierende Gespräche mit Dr. Zuzana Kremenova aus dem tschechischen Organisationskomitee.
(Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter: https://eapcnet.eu/congress/2026)
Nach dem Rückblick in Videoform (hier geht es zum Video auf YouTube) ist nun auch der Bericht zum Fachtag auf unserer Website verfügbar.
Der Bericht gibt einen kleinen Einblick in die beiden Vorträge am Vormittag sowie in die vier Foren am Nachmittag. Ergänzt wird der Rückblick durch eine Auswahl an Bildern unseres Fachtags-Fotografen Shammi Singh, die die besondere Atmosphäre, die intensiven Gespräche und die vielen Begegnungen dieses Tages lebendig werden lassen. Der Fachtag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Austausch, Vernetzung und neue Denkansätze für eine zeitgemäße Trauerbegleitung sind. Wir laden Sie herzlich ein, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und die Impulse weiterzudenken.
Das Jahr 2025 war für die Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie ein besonderes Jahr: Wir feierten unser 20-jähriges Bestehen. Unser Jahresbericht blickt auf das Jubiläumsjahr zurück und gibt Einblicke in unsere Arbeit und Projekte.